Ein BEGLEITLEKTORAT für HarperCollins.
Eva Biringer hat für den vielschichtigen Blick, den sie auf den weiblichen Schmerz in ihrem Buch wirft, den NDR-Sachbuchpreis 2025 erhalten. Zu Recht!
Und die Freude war ganz meinerseits, denn ich durfte sie vom ersten bis zum letzten Satz begleiten. Immer und und immer wieder haben wir den Text in die Hand genommen, umgebaut, schweren Herzens zuviel des Guten gestrichen, bis wir am Ende die beste Version gewonnen hatten, um dieses gesellschaftlich so wichtige Thema auf ganz persönliche und doch faktenreich und fundiert unter die Leute zu bringen.
Mit Eva zu arbeiten war für mich erneut eine große Freude. Ihr Anspruch, ihr Wissen, ihr Zugang zu den Themen, die sie wählt, bereichern und berühren mich. So intensiv darin einzutauchen, wie ich das als Begleitlektorin durfte, nehme ich als Geschenk.
»Judith bringt einen Text zum Leuchten.«
E. Biringer über unsere Zusammenarbeit bei Unversehrt
Wie weiblicher Schmerz unterschätzt, übergangen und abgewertet wird. Eine feministische Erkundung
»Ein Mann bekommt Schmerzmittel. Eine Frau etwas für die Nerven.«
Männer sollen stark sein, Frauen sind es angeblich nicht. Dabei bekommen sie Kinder und schmerzhafte Perioden, sie leiden häufiger an chronischen Schmerzen und sind stärker von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen. Gleichzeitig wird ihr Schmerz weniger ernst genommen und schneller ruhiggestellt: Auf einen schmerzmittelabhängigen Mann kommen gut doppelt so viele Frauen.
Was müssen Frauen ertragen, und was tun sie sich selbst an? Gibt es eine spezifische Form von weiblichem Schmerz, und wenn ja, wo liegt sein Ursprung? Und wie könnte eine Welt aussehen, in der weiblicher Schmerz Gehör findet?
In ihrem ersten Buch »Unabhängig« zeigt Eva Biringer, wie sich vor allem Frauen mit Alkohol betäuben, um in einer gegen sie gerichteten Welt funktionieren zu können.
Mit »Unversehrt« legt Eva Biringer den Finger in die Wunde einer Gesellschaft, die den Schmerz der Frauen systematisch abwertet und gleichzeitig fetischisiert. In der Männerkörper in der Medizin noch immer die Norm sind, Schmerz als Währung für erbrachte Leistung und Lustgewinn akzeptiert ist, während seine unfreiwillige Variante betäubt oder disqualifiziert wird.
Ein autobiografisches Plädoyer, weiblichen Schmerz ernst zu nehmen und ein Aufruf an alle Frauen, ihn in etwas Machtvolles zu verwandeln.
»Ihr Buch ist eine eingängige feministische Kritik an einer Sphäre, in der große Autorität, große Verletzlichkeit und gesellschaftliche Stereotypen aufeinandertreffen.« Berliner Zeitung
»Sie beschreibt, wie eine Welt aussehen könnte, in der weiblicher Schmerz Gehör findet.« Kurier
»Unversehrt – Frauen und Schmerz“ ist ein unglaublich dichter, hervorragend recherchierter Gang durch Gewalt an Frauen, durch weibliches Leid und Schmerz.« Superfly
Unversehrt. Frauen und Schmerz
von Eva Biringer

Ich freue mich, von Ihnen zu hören.
Judith Schneiberg:
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